Kirchen

Die Kathedrale des St. Bartholomäus

Die Pfarrkirche ist seit 1993 gleichzeitig auch die Kathedrale des Bischofs von Pilsen. Es ist ein großartiger Bau im gotischen Stil, gebaut wurde er am Ende des 13. Jahrhunderts. Die Kathedrale steht inmitten des Hauptmarktplatzes und wurde vom Grundriss bis zum Dachstuhl aus Kieselsandste­inquadern gebaut. Von außen ist der Bau mit Stützpfeilern 57,6 m lang und 26,0 m breit umgeben. In der Vorderfront standen ursprünglich zwei Türme, wobei der südliche Turm, der im Jahr 1525 durch einen Brand beschädigt wurde, in die Höhe des Seitenschiffes abgetragen wurde. Der Nordturm, der in dem Mauerwerk 53,3 m hoch ist, bekam nach dem Brand im Jahr 1835 das jetzige schlanke pyramidenartige 46 m hohe Dach. Die Gesamthöhe des Turmes ist 102,3 m und so wurde dieser Turm zum höchsten Kirchenturm in unserer Republik. Das Erdgeschoss des Turmes ist gewölbt. Die höheren Stockwerke sind aus Holz. Im höchsten Stockwerk befinden sich die Glocken und darüber eine große Uhr.

Das Kirchenschiff wird von drei Paar rundlichen massiven Pfeilern und drei gleich hohen Pfeilern auf drei Schiffe mit sternförmigem Gewölbe aufgeteilt. In den beiden Seitenschiffen befinden sich 4 große Spitzfenster mit üppigem Fenstermaßwerk. Das Presbyterium ist etwas enger und niedriger mit drei Kreuzgewölben, das Licht kommt durch sieben hohe Fenster mit einfachen Spitzfenstern. An der südlichen Seite des Presbyteriums befindet sich die bekannte Sternbergkapelle, die im spätgotischen Stil aufgebaut wurde und deren Hängeschlussstein die Aufmerksamkeit anzieht.

Der Hauptaltar wurde im Jahr 1883 nach Plänen des Architekten Josef Mocker vom Wiener Schnitzer Josef Leimer im neugotischen Stil angefertigt. Das bekannteste und wertvollste Kunstdenkmal der Kirche ist die altertümliche Statue der Jungfrau Maria (die so genannte Pilsner Madonna), die in einer Nische über dem Hauptaltar steht. Sie stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, also aus der Zeit der schönen Madonnen. Sie ist aus Sandmergel ausgemeißelt, misst 1,34 m und gehört zu den wertvollsten gotischen Denkmälern bei uns überhaupt. Es ist interessant, dass es im Jahr 1750 in der Bartholomäuskirche 33 Altäre gab. Am Kirchenchor befindet sich eine riesige Orgel, die 1894 vom Orgelmeister Emanuel Peter aus Prag angefertigt wurde.

Über den Pfeilern des Kirchenchors befindet sich das Bild der heiligen Maria Magdalena von D. Tintoretto aus dem Jahr 1586. Rund um die Kirche gab es bis zu Zeiten der Regierung von Josef II. einen Friedhof und zwei Knochenhäuser, die 1728 aufgebaut wurden. Die alten und ursprünglichen Glocken gingen beim Brand im Jahr 1835 zugrunde (die älteste Glocke war der „St. Veit“ aus dem Jahr 1411). Gegenwärtig hat die Kirche fünf neuere Glocken.

Erwähnungswert ist noch die Maria – Gedächtnissäule nordöstlich von der Kirche entfernt. Die Gedächtnissäule baute die Pilsner Gemeinde im Jahr 1681 um die Pest abzuwenden.

Die alltäglichen Gottesdienste sind selbstverständlich, das Hochamt wird am Sonntag um 10.30 gefeiert. Während des Sonntagsgottes­dienstes kann man regelmäßig die Schola der Kathedrale St.Bartholomäus hören, mit der Orgel begleitet sie das Kirchenvolk beim singen.

Die St. Johannes Nepomuk Kirche – Plzeò („Redemptoris­tenkirche“) (übernommen von der Webseite Schola in der Redemptoristen­kirche)

Die Redemptoristen kamen im Jahr 1907 nach Pilsen. Für den Bedarf des Ordens wurde die Vanka-Villa auf der Klattauer Straße gekauft, hier errichteten die Redemptoristen eine provisorische Kapelle von Immerwährenden Beistand Mariens. Die Kapelle wurde am 18.6.1907 ein­geweiht.

Als die Kapelle ausgestattet war und die Besuche der Gläubigen anstiegen, beantragte der Superior des Ordens P. Josef Roller in Prag den Aufbau einer neuen Kirche, die dem Heiligen Johannes Nepomuk eingeweiht werden sollte. Der Bau wurde der Pilsner Firma Müller -Kapsa anvertraut und schon im Dezember 1907 waren die Pläne fertig. Sie wurden vom Ordenszentrum in Rom genehmigt und bis zum Jahresende genehmigten den Bau auch die Statthalterei und das Ministerium in Prag. Problematisch blieben jedoch die Finanzen. Man organisierte eine großzügige Spendekollekte und verschiedene Wohltätigkeit­sveranstaltun­gen in Pilsen und auch anderswo.

Aus dem Ertrag der Kollekte wurde der Beginn des Kirchenbaus finanziert, am 30. Juni 1908 begann man mit dem Grundbau, bis Ende Oktober war er fertig und man konnte bis 1 m hoch den Bau mit Granit untermauern. Zu dieser Zeit war jedoch die Kasse erschöpft und man musste am 30.10.1908 aufhören zu bauen.

Einen weiteren Betrag gewannen 1908 die Redemptoristen bei den Weihnachtsmärkten in Pilsen und Prag. Im Januar 1909 gelang es einen Verein für den Bau des St. Johann Nepomuk Kirche zu gründen. Die Kosten des Baues, die auf 540 000 K festgelegt wurden, konnten jedoch nicht nur von den Wohltätigkeit­sveranstaltun­gen und Spenden finanziert werden, deshalb wurde das ursprüngliche Projekt vereinfacht, man hat einige Fester nicht eingebaut, die Säulen wurden dünner aufgebaut und einige Verzierungen wurden weggelassen, so dass die Kosten um etwa 130 000 K herabgesunken wurden. Am 5.4.1910 konnte man wieder den Bau fortsetzen.

Am St. Johannes Nepomuk Feiertag im Mai 1910 wurde der Grundstein der Kirche eingeweiht. Man baute dann bis Weihnachten, da stand die Kirche schon unter eigenem Dach und es wurden auch die bis 25 m hohe Türme gebaut, die im April 1911 fertig wurden und am 26.4.1911 wurde auf dem nördlichen Turm das Kruzifix aufgerichtet.

Am Anfang des Monates August 1911 wurden die Glocken in Turm gebracht, die nach der Benediktus-Glocke in Jerusalem eingestimmt wurden.

Die Glocke namens Jan (eingeweiht auf den Heiligen Johannes Nepomuk) wog 25 Doppelzentner, Alphons (eingeweiht auf drei Redemptoristen – den heiligen Alphons, Kliment und Gerard) wog 16 Doppelzentner, Maria (eingeweiht auf den Immerwährenden Beistand Mariens) wog 12 Doppelzentner und Josef wog 8 Doppelzentner

Im Jahr 1917 fielen die Glocken namens Jan und Josef zum Opfer des Krieges und es dauerte bis 1929 als sie von der Firma Rudolf Perner neu gegossen wurden.

Der Bau strebte schnell seinem Ende zu. Die Kirche wurde am 22.10.1911 ein­geweiht. In der Vorderfront der pseudoromanischen Kirche gibt es zwei Türme, die 63 m hoch sind. Das Eingangsportal ist durch Stuckelemente des akademischen Bildhauers Vojtìch Šíp, dem Schüler von Myslbek, verziert. Das Eingangsportal hat drei Eingänge.

Das Kirchenschiff ist 34 m lang und 20m hoch, alle drei Kirchenschiffe sind 26 m breit. Das Stahlbetongewölbe liegt auf 12 Säulen, deren Friese mit Engelköpfen und anderen Ornamenten verziert sind. Die Rippen der Seitenschiffe kommen von den Konsolträgern hervor und bilden verschiedene Köpfe.

Das Kircheninterieur wird mit 20 einfachen großen Fenstern, zwei Doppelfenstern und einem dreifachen Fenster belichtet. Die Fenster wurden dank verschiedener Gönner mit verschiedenen Heiligen in Vitragen verziert. Die Gemeinschaftska­pelle hat ein dreifaches Fenster, das mit drei großen Rosetten verziert ist.

Unter dem Chor wurde ein Sängersaal eingebaut, von hier führt eine Treppe auf den Chor. Der Chor ist auch vom Vorsaal zugänglich. Auf der linken Seite des Presbyteriums ist die Sakristei mit einer kleinen Vorhalle, von hier führt die Treppe in die Gemeinschaftska­pelle, die sich im Stockwerk über der Sakristei befindet.

Das Hauptaltar des Heiligen Johannes Nepomuk, der Seitenaltar des Immerwährenden Beistands Mariens und das Seitenaltar des heiligen Josephs wurden nach Entwurf des Professoren Jan Kastner in der Werkstatt des akademischen Bildhauers František Kadeøábek in Prag errichtet. An den Seiten des Presbyteriums befinden sich Statuen des Heiligen Adalberts und des Heiligen Wenzels und ewige Leuchter, die aus der Kunstwerkstatt von Herrn Grünfeld stammen. Die Bänke sind aus Eichenholz, sie wurden vom Kunstschreiner Václav Novák und dem Meister Josef Havel nach Entwurf von Professor Jan Kastner hergestellt. Auch nach Entwurf von Professor J.Kastner stellte der Schreiner von Pilsen Herr Kovaøík 5 Eichenbeichtstühle her. Im linken Seitenschiff bei der Sakristei wurde der Altar des Allerheiligsten Herzen des Herrn aufgebaut, in dem rechten Seitenschiff befindet sich der Altar der Jungfrau Maria mit sieben Schmerzen.

Im Jahr 1913 wurde der plastische Kreuzweg angeschafft, 1914 dann der Altar der drei Redemptoristen, der sich im rechten Seitenschiff, wo auch der Tabernakel untergebracht ist, befindet. Die Pläne dieses Altars fertigte Professor J. Kastner an. Am Altar stehen die Statuen des Heiligen Kliment, des Heiligen Alphons und des Heiligen Gepard. Dieser Altar wird Ostern zum Gottesgrab.

Das Interieur der Kirche wurde mit Statuen der Heiligen (St. Anton von Padua, St. Agens von Böhmen, St.Alois, St. Judas Tadeas), die an den Pfeilern stehen, dekoriert.

Eine Krippe gab es in der St. Johannes Nepomuk Kirche seit dem Jahr 1915 und provisorisch stellte man sie am Altar des Heiligen Josephs auf. Der Auftrag eine stabile Krippe zu bauen wurde im Jahr 1942 von dem Verein der Kirchenfreunde gestellt und die Aufgabe die biblische Geschichte in das Milieu von Pilsen zu übertragen fiel auf Jan V. Èermák aus Kladno. Den Hintergrund der Krippe bildete ein Bild der Stadt Plzeò aus dem Jahr 1943. Da J.V. Èermák dann starb, beendete seine Arbeit František Vysekal aus Kutná Hora. Die erste Gruppe der Figuren wurde im Jahr 1947 von František Bartoš aus Hradec Králové beendet. Die Krippe ist außerordentlich, verbunden mit den Persönlichkeiten der Stadt, ihrer Kultur und Geschichte. Vor dem Christkind verbeugen sich der Patron der Stadt, der Heilige Bartholomäus, der Direktor der ersten tschechischen Schule Jan Rychtaøík, der Bürgermeister Fr. Pecháèek, Sedláèek, Smetana, Klostermann, J.K.Tyl, die Handwerker, die Mitarbeiter der Brauerei, der Škoda-Werken und am Ende der Gefolgschaft kommt dann der Nachtwächter. Die rechte Seite der Krippe bilden die Leute vom Lande, die Bäuerinnen in der traditionellen Pilsner Tracht mit Täubchen.

Während des Krieges entstanden ein großes Christusfresko am Gewölbe des Presbyteriums und auch die 7 Symbole der christlichen Sakramente am Triumphbogen. Das Christusfresko wurde bei der Renovierung des Interieurs und Erneuerung der Ausstattung der Kirche zu Beginn der achtziger Jahre beseitigt.

Die Orgel bauten die Bruder Augustin und Josef Paštika aus Èestín bei Kutná Hora. Sie haben einen pneumatischen Antrieb mit drei Manualen, 45 tönenden Registern und vielen Kombinationen. Der Orgelbau dauerte 3 Monate und die Orgel wurde am 26.9.1915 ein­geweiht.

Der erste Chordirektor war der Absolvent des staatlichen Konservatoriums A. Svoboda, sein Nachfolger dann ab 1919 der Musikprofessor des tschechischen staatlichen Realgymnasiums namens Masaryk Emanuel Wieser. Er spielte Geige, Klavier, Orgel und sang und bei ihm begann am Redemptoristenchor die Tradition guter Kirchenmusik.

Dr. Freiová

Die Tradition der Redemtoristenschola dauert bis heute an, mehr können sie über ihre Geschichte auf selbständigen Webseiten erfahren.

Die Kirche Marias Himmelfahrt- Plzeò („die Franziskaner“)

Der Bettelorden des Heiligen Franziskus kam mit der Gründung der Stadt am Ende des 13. Jahrhunderts nach Pilsen. Sie bauten ihr Kloster und ihre Kirche auf der südöstlichen Seite direkt an der Stadtmauer auf. Die Franziskaner waren unter den Leuten sehr beliebt, deshalb wurden sie auch häufig beschenkt und mancher Nachlass endete bei ihnen. Die ziemlich ruhige Entwicklung des Klosters wurde durch die Hussiten unterbrochen. Die haben das Kloster beschädigt, so dass es in den Jahren 1434 bis 1459 mit hohem Aufwand erneuert werden musste. In der Zeit, in der das Prager Metropolitenkapitel vorübergehend in Pilsen seinen Sitz hatte (15. Jahrhundert), wurden im Kloster seine Dokumente und der Schatz der St. Veits – Kathedrale aufbewahrt. Im 16. Jahrhundert vegetierte das Kloster dahin, hier lebten im Jahr 1574 nur zwei Brüder. Eine schwere Zeit kam auf die Brüder zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges zu. Das Mannfeld – Heer hatte nach Eroberung der Stadt die Stadtmauer gleich über dem Kloster durchbrochen und das Kloster wurde dabei schwer beschädigt.

Am Ende des 18. Jahrhunderts erließ die Regierung eine Sprachregelung, wonach in der Kirche Gottesdienste in deutscher Sprache abgehalten werden sollten, da in der Stadt etwa tausend Deutsche lebten. Das Kloster und auch die Kirche haben trotz allem ihr ursprüngliches Aussehen aus der frühgotischen Ära beibehalten. Die Kirche mit drei Schiffen hat ein gotisches Rippengewölbe, einen großen gotischen Siegesbogen und ein geräumiges Presbyterium mit einer gotischen Kreuzwölbung. Sehr wertvoll ist der Hauptaltar aus dem 17. Jahrhundert. Er ist herrlich geschnitzt und mit einem Bild von Marias Himmelfahrt, das die Kopie des Rubensgemäldes ist, verziert. Im oberen Teil befindet sich noch ein kleineres ovales Bild der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Beide Bilder wurden in der 2. Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts gemalt. Im Jahr 1692 wurde über das Tabernakel eine gotische Statue der Jungfrau Maria platziert, die der Statue in der Bartholomäuskirche ähnlich ist und aus dem 15. Jahrhundert stammen soll. In den Seitenschiffen wurden einige Kapellen eingebaut – die Kapelle der Allerheiligsten Dreifaltigkeit (im Jahr 1611), die Kapelle des Heiligen Antonius (2. Hälfte des 17. Jahrhunderts), die Kapelle mit der Hölle der Mutter Gottes aus Lourdes (19. Jahrhundert). Der Kirchenturm befindet sich auf der Nordseite in der Ecke zwischen der Ostmauer des Seitenschiffes und der Nordmauer des Presbyteriums und ist durch ein zwiebelförmiges Schieferdach bedeckt. An der südlichen Seite der Kirche wurde an die Kirche das Kloster in Form eines regelmäßigen Quadrats angebaut. In den gotischen Kreuzgängen im Erdgeschoss befindet sich eine sehenswerte Steinkanzel aus dem Jahr 1543 und auf der östlichen Seite des Kreuzweges der Kirche liegt eine alte gotische Kapelle der heiligen Barbara aus der Zeit um das Jahr 1460 mit wertvollen Wandmalereien.

Gegenwärtig wird ein Teil des Klosters restauriert. Hier hat das Pfarramt von St. Bartholomäus seinen Sitz. Die Mitglieder des Franziskanerordens, die ihren Wirkungsbereich in Pilsen haben, wohnen nicht im Kloster, sondern in einer Privatwohnung in der Siedlung Vinice.

Die St. Georgkirche – Malesice

Es handelt sich um eine ursprünglich gotische Kirche, die 1597 umgebaut und 1815 erweitert wurde. Es ist ein einschiffiger rechteckiger Bau mit einem Quadratpresbyterium und einer rechteckigen Sakristei, auf der Südseite befindet sich ein prismatischer Turm. Das Presbyterium hat ein Kreuzrippengewölbe auf pyramidalen Konsolen mit einem flachen Dach. Die Sakristei ist neu restauriert. Auf der Südseite befindet sich im Turm ein Oratorium. Aus dem Presbyterium führt in die Sakristei ein gotisches Portal. Die Ausstattung ist pseudogotisch aus dem Jahr 1877 nach Entwurf von B. Wachsmann gestaltet. Auf dem Hauptaltar befindet sich das Bild von A. Lhota, im Presbyterium das Bild der Jungfrau Maria in Hoffnung, es ist im Barockstil und hat einen Rokoko – Rahmen. Unter dem Chor ist ein gotisches St.- Georg – Relief zu finden, entstanden um das Jahr 1520 und hierher aus der Kirche in Chotíkov gebracht.

Die Kreuzerhebungskir­che – Chotíkov

Die Kirche aus dem Jahr 1834 ist ein klassizistischer Einschiffbau mit einem ringförmigen Presbyterium und einer Quadratsakristei auf der nördlichen Seite. Ausgestattet ist die Kirche mit dem Hauptaltar aus dem Jahr 1873 nach Entwurf von B. Wachsmann, mit der Kreuzigung von Karl Škréta aus dem Jahr 1670 und beim St. Josef Seitenalter befinden sich Barockstatuen des Heiligen Antonius von Padua und des Heiligen Franz aus dem 18. Jahrhundert. Die Kanzel ist im Rokokostil.